Was für gesetzlich Unfallversicherte längst selbstverständlich ist, gilt nun auch für alle Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Kirchenbeamtinnen und Kirchenbeamten, die einen Dienst-/Wegeunfall erleiden:
Suchen Sie nach einem Unfallereignis grundsätzlich zuerst eine Durchgangsärztin oder einen Durchgangsarzt auf, wenn auf Grund der Verletzung mit einer vorübergehenden Dienstunfähigkeit über den Unfalltag hinaus oder mit einer Behandlungsbedürftigkeit zu rechnen ist (s. § 4 Abs. 1 HeilVfV, zu den Ausnahmen s. § 4 Abs. 2 HeilVfV).

Bundesweit sind circa 3 800 Durchgangsärztinnen und Durchgangsärzte niedergelassen oder an Krankenhäusern und Kliniken tätig. Sie verfügen über eine hohe unfallmedizinische Expertise und über besondere apparative und diagnostische Möglichkeiten und sind daher der ideale Ansprechpartner bei Verletzungen auf orthopädisch-chirurgischem Fachgebiet. Dadurch erhalten Verletzte sofort eine fachkompetente Untersuchung, Erstversorgung und Behandlung mit dem Ziel einer zügigen und möglichst vollständigen Genesung. Wo sich die nächstgelegene durchgangsärztliche Praxis befindet, können Sie z. B. den Notfallblättern im Dienstgebäude oder Aushängen entnehmen. Auch unter https://lviweb.dguv.de/d finden Sie Durchgangsärztinnen und -ärzte in Ihrer Nähe.
Link zur Verordnung: https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl120s2349.pdf%27%5D__1605526475964

Die Regelung des § 80 (5) S. 4 des Niedersächsischen Beamtengesetzes (NBG) entfällt mit Ablauf des Jahres 2018. Betroffene, die nach § 46 Abs. 1 SGB I auf diesen Zuschuss - teilweise - verzichtet haben, können diesen Verzicht für die Zukunft widerrufen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Ihre/n Beihilfesachbearbeiter/in.

Wirkung vom 01.09.2016 sind für ab diesem Zeitpunkt entstandene Aufwendungen für Sehhilfen zur Verbesserung der Sehschärfe beihilfefähig. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Ihre/n Beihilfesachbearbeiter/in

Die NKVK

Die NKVK ist die Beamtenversorgungseinrichtung der evangelisch-lutherischen Kirchen in Niedersachsen und der VELKD.

Sie erbringt ihre Leistungen an die Pfarrerinnen und Pfarrer sowie an die Kirchenbeamtinnen und Kirchenbeamten der beteiligten Kirchen.

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